Schwellen – Komfort beginnt am Boden
Oft erst dann, wenn Schwellen den Zugang stören, werden sie als Bauteil wahrgenommen. Als unterer Anschlag für das Türblatt schließen sie Stoßfugen ab, tragen zur Wärmedämmung bei und schützen vor Feuchte im Eingangsbereich. Wer eine Schwelle auswählt, entscheidet damit nicht nur über ein bauliches Detail, sondern auch über Wohnqualität.

Drei Lösungen stehen zur Verfügung. Je nach Anforderungen an Optik und Funktion sowie räumlichen Gegebenheiten:
Bauseitige Anforderungen für eine Nullschwelle:
Beim ebenerdigem Einbau auf null Millimeter muss der Übergang vom Außenbereich zum Innenbereich bei feuchter Witterung sowie Regen- und Schneefall wasserdicht bleiben. Rinnensysteme zur Fassadenentwässerung und sichere Anschlüsse der Abdichtung sind unabdingbar und bedürfen einer gewerksübergreifenden Planung.
Hinweis: Aufgrund der geringen Luft zwischen Boden und Türflügel können Teppichauflagen innen i.d.R. nicht mehr verwendet werden; Verschmutzungen unter dem Türflügel können zu Beschädigungen des inneren Fußbodens führen.
Welche Schwelle darf’s sein?
Diese Fragen gilt es zu berücksichtigen:
- Ist die Anschluss-Situation für die Schwelle geeignet?
- Soll der Übergang barrierefrei gestaltet werden und ist dies realisierbar? (äußere Entwässerungsmöglichkeit)
- Liegt die Tür auf einer wetterbelasteten Westseite?
Wie wird die Schlagregendichtheit und Stauwasserdichtheit gewährleistet? - Gibt es einen genügend tiefen Dachvorsprung oder ein schützendes Vordach?
- Ist die Entwässerung auf dem Balkon zuverlässig gelöst?
- Müssen zusätzliche Spenglerarbeiten eingeplant werden?
- Im Sanierungsfall: Ist eine Flüssigabdichtung am Anschluss sinnvoll? (Andichtfläche von ca. 5 cm nötig)
WICHTIG ZU WISSEN:
Die Nullschwelle erfordert eine gewerksübergreifende Planung und daraus entstehen unterschiedliche bauseitige Anforderungen. Wir beraten Sie gerne!
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